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Mi. 30.09.26

Der Duft des Herbsts im Glas: Gelber Muskateller von der Kremstaler Sandgrube

Wenn sich die Blätter rund um Krems goldgelb färben und uns der Weinherbst mit warmen Sonnenstrahlen verwöhnt, schlägt die große Stunde der hocharomatischen Weine….
Ente mit Pilzen und Muskateller

Wenn sich die Blätter rund um Krems goldgelb färben und uns der Weinherbst mit warmen Sonnenstrahlen verwöhnt, schlägt die große Stunde der hocharomatischen Weine. Unser Gelber Muskateller bringt diese goldene Herbstsonne mit schwelgender Frucht und animierender Frische perfekt ins Glas!

Ein kleines Stück Weinwissen: Die Faszination Gelber Muskateller

Der Gelbe Muskateller zählt zu den ältesten und edelsten Rebsorten der Welt. Während viele Rot- oder Weißweine im Herbst schwerer und gehaltvoller ausfallen, ist ein trocken ausgebauter Gelber Muskateller die erfrischende Geheimwaffe der Winzerküche:

  • Das Aromenspiel: Charakteristisch sind seine vielschichtigen Noten von frischen Holunderblüten, Muskatnuss, reifer Mandarine und einer feinen Kräuterwürze.
  • Frucht meets Säure: Die faszinierende Kombination aus intensiver, traubiger Frucht und einer feinen, knackigen Säurestruktur macht ihn extrem trinkanimierend.
  • Genuss im goldenen Herbst: Gerade an milden, sonnigen Herbsttagen – wenn die Nachmittagssonne die Weinberge wärmt – ist er der ideale Brückenschlag zwischen Sommerleichtigkeit und feiner Herbstwürze.

Unser Gelber Muskateller – Weingut Zöhrer

In den sonnenverwöhnten Steillagen der bekannten Kremstaler Weinberge tanken unsere Muskateller-Reben bis zur Lese jede Menge Wärme. Die tiefgründigen Löss- und Konglomeratböden speichern diese Energie und verleihen unserem Gelben Muskateller seinen unverwechselbaren Tiefgang:

  • In der Nase: Ein intensiv-fruchtiges Bouquet aus Wiesenkräutern, reifer Physalis, Zitronengras und der typischen Muskat-Würze.
  • Am Gaumen: Saftig und elegant. Die reife Aromatik trifft auf die feine Mineralität der Sandgrube. Der Abgang ist präzise, trocken und hinterlässt eine herrliche Frische.
  • Der Charakter: Der perfekte Begleiter für die goldene Jahreszeit – feingliedrig, aromatisch und mit unvergleichlichem Trinkfluss.

Kulinarischer Herbstgenuss: Gebratene Entenbruststreifen auf warmem Zwetschken-Chutney & Pilzen

Die dezente Herbe frischer Herbstpilze, die saftige Süße von reifen Zwetschken und die Würze der Entenbrust schreien förmlich nach einem hocharomatischen Partner. Der Gelbe Muskateller umspielt die fruchtige Süß-Säure des Chutneys mit seinen Holunder- und Zitrusnoten und bringt eine herrliche Leichtigkeit in dieses edle Herbstgericht.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 Entenbrustfilet (ca. 300 g)
  • 200 g frische Herbstpilze (z. B. Kräuterseitlinge, Eierschwammerl oder Steinpilze, geputzt und geschnitten)
  • 200 g reife Zwetschken (entsteint und gevierteilt)
  • 1 kleine rote Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 TL frischer Rosmarin (fein gehackt)
  • 1 EL Ahornsirup oder brauner Zucker
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Butter
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Entenbrust vorbereiten: Die Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden (nicht ins Fleisch schneiden!). Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Fleisch anbraten: Die Entenbrust ohne Fett mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen und bei mittlerer Hitze ca. 6–8 Minuten kross ausbacken. Wenden und auf der Fleischseite weitere 3–4 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und ca. 5 Minuten ruhen lassen.
  3. Zwetschken-Chutney zubereiten: Im verbliebenen Entenfett die Zwiebelwürfel glassig dünsten. Zwetschken, Rosmarin und Ahornsirup dazugeben und 2 Minuten anrösten. Mit Balsamico-Essig ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten leicht einkochen lassen, bis die Zwetschken weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Pilze braten: In einer zweiten Pfanne etwas Butter erhitzen und die Pilze darin bei hoher Hitze goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Servieren: Die Entenbrust in zarte Tranchen schneiden. Zusammen mit den heißen Pilzen und dem lauwarmen Zwetschken-Chutney auf Tellern anrichten.

Serviervorschlag: Dazu unser Gelber Muskateller von der Sandgrube leicht gekühlt (ca. 8–10 °C) reichen – die Fruchtnoten des Weins und des Chutneys greifen perfekt ineinander. Zum Wohl!